Kinder in einem Klassenraum
Wie sollte eine Schule f√ľr die Zukunft aussehen? | Foto: Francois Karm CC BY 2.0

Der Unterricht an deutschen Schulen folgt meist einem festen Muster. Die Kinder kommen morgens ins Klassenzimmer, dann folgen sechs mal 45 Minuten Frontalunterricht ‚Äď und alle gehen wieder nach Hause. Das ist vielleicht etwas vereinfacht. Doch viel Abweichung von diesem Schema wird Sch√ľlerinnen und der Lehrerschaft aber selten gelassen. Daf√ľr sorgen starre Lehrpl√§ne und Vorschriften. Das Ergebnis kann manchmal reine Verzweiflung sein.

Schule ist ein gehetzter Ort. Und das ist eigentlich genau das Gegenteil von dem, was es sein sollte ‚Äď Philip Elsen, Politiklehrer am Berliner Beethoven-Gymnasium

Die Schule von morgen

Dass eine Menge Handlungsbedarf besteht, wird von vielen Seiten betont. Eine Initiative, die Sch√ľler f√ľr Ver√§nderungen motivieren m√∂chte, ist zum Beispiel das Projekt ‚ÄěAula‚Äú. Basisdemokratisch und digital k√∂nnte und sollte laut den Beteiligten die Zukunft an Schulen sein. Das Ziel ist eine bessere Beteiligung der Sch√ľlerschaft im Lernprozess.

Das Aula-Projekt ist nicht nur da um zu sagen, ich m√∂chte bessere Demokraten. Sondern auch um zu sagen, ich m√∂chte Menschen, die mit den Anforderungen der modernen Welt auch zurecht kommen ‚Äď Marina Weisband, Politikerin und aktiv beim Projekt Aula

Was wäre, wenn…

‚Ķdie Schule von morgen all diese Probleme beseitigen k√∂nnte? √úber die Chancen einer ver√§nderten Bildung, die die Herausforderungen einer sich ver√§ndernden Welt wahrnimmt und vermittelt, spricht Sara Steinert in dieser Podcastfolge. Mit dem Berliner Lehrer Philip Elsen schaut sie sich eine Schule von innen an. Und mit der Gr√ľnen-Politikerin Marina Weisband, die auch Leiteren des aula-Projekts ist, spricht sie √ľber die Ziele des Projekts und wie man Bildung anders vermitteln k√∂nnte.