Ein Fernsehbildschirm auf dem steht: Gender equality will not be televised.
Edgar Jimenez, CC BY-SA 2.0

Der Feminismus setzt sich für die Gleichberechtigung der Geschlechter ein. Und tatsächlich hat sich seit der Einführung des allgemeinen Wahlrechts in Deutschland vor mehr als hundert Jahren schon vieles zum Besseren verändert. Dennoch bleiben eine ganze Reihe Ungleichheiten zwischen Männern und Frauen bestehen, etwa beim Thema gleicher Lohn für gleiche Arbeit.

Eine Frage des Respekts?

Doch die von Feministinnen beklagte Ungleichheit in der Arbeitswelt ist nicht nur auf die Bezahlung beschränkt. Auch die Behandlung durch Vorgesetzte ist für viele Männer anders als für Frauen. Viele Frauen berichten von anzüglichen oder respektlosen Sprüchen, Nötigung, bis hin zu sexuellen Übergriffen am Arbeitsplatz.

Was wäre, wenn Feminismus nicht mehr nötig wäre?

In der neuen Ausgabe von „was wäre wenn“ diskutiert detektor.fm-Moderatorin Sara Steinert mit Gilda Sahebi und Raven Musialik von der „Initiative Offene Gesellschaft“ über eine Welt, in der Feminismus mehr nötig wäre. Sie konstatieren unter anderem: Mit Geschlechterparität in den Vorstandsetagen wäre es längst nicht getan.