Mehrfach haben Journalisten und Beobachter schon erkl√§rt, dass Facebook tot sei. Trotz dieser Diagnose ist das gr√∂√üte soziale Netzwerk der Welt weiterhin relevant. Ob √ľber den Datenskandal um Cambridge Analytica oder die Machtstrukturen im Konzern ‚Äď √ľberall auf der Welt diskutieren Politiker diskutieren intensiv den richtigen Umgang mit dem Internetkonzern.

Wie sozial sind soziale Netzwerke?

Was bei diesen Diskussionen auf der Strecke bleibt, ist die Frage: Wie sozial sind von privaten Unternehmen kontrollierte Netzwerke wie Facebook, Instagram, Twitter und Co. eigentlich? Ein Gegenentwurf könnten dezentral organisierte Angebote wie Mastodon oder Diaspora* bieten. Die versprechen, die Anliegen der Nutzer und Nutzerinnen in den Mittelpunkt zu stellen. Es soll dabei nicht um Klickzahlen und Verweildauer gehen, sondern darum, wie man sinvoll im Internet miteinander kommuniziert.

Wenn es keine Alternative gibt, die wirklich so gut benutzbar ist wie die gro√üen Netzwerke, dann ist es ein bisschen schwierig. ‚Äď Dennis Schubert, Software-Entwickler

‚Ķ Social Media den Nutzerinnen und Nutzern geh√∂ren w√ľrde? Dieser Frage geht detektor.fm-Moderatorin Sara Steinert in der aktuellen Folge von ‚Äěwas w√§re wenn‚Äú nach. Zusammen mit dem Journalisten und www-Redakteur Georg Diez denkt sie dar√ľber nach, wie wirklich soziale Netzwerke aussehen m√ľssten ‚Äď und welchen Beitrag die Blockchain-Technologie dazu leisten k√∂nnte. Au√üerdem fragt sie den Entwickler Dennis Schubert, welche Schwierigkeiten es gibt, wenn man ein solches Angebot aufbauen m√∂chte.