Eine U-Bahn in einem U-Bahnhof in Ratingen.
Foto: Michael Gaida

Es ist eines der poli­ti­schen Kern­for­de­run­gen der Pira­ten­par­tei, doch umset­zen konn­ten sie die­ses Pro­jekt in Deutsch­land nie: Ein kos­ten­lo­ser öffent­li­cher Nah­ver­kehr für alle. Die­se Dar­stel­lung ist natür­lich etwas ver­ein­fa­chend. Denn bezahlt wer­den muss der Trans­port mit Bus und Bahn ja wei­ter­hin. Nur halt nicht durch einen Fahrschein.

Ein Men­ta­li­täts­wech­sel im Autoland

Doch nicht nur die Fra­ge nach der Finan­zier­bar­keit ist ein Hin­der­nis auf dem Weg zum fahr­schein­lo­sen Nah­ver­kehr. Denn vor allem im Auto­land Deutsch­land sind Men­ta­li­tä­ten und Infra­struk­tur vor allem auf den Pkw aus­ge­legt. Doch selbst im Land der Auto­in­dus­trie scheint ein Umden­ken zumin­dest in den jün­ge­ren Genera­tio­nen stattzufinden.

Nur durch Druck von unten geht es, und der wird immer grö­ßer.“ – Lukas Herms­hei­mer, Redak­teur bei www​-mag​.de

Was wäre wenn…

…öffent­li­cher Per­so­nen­ver­kehr auch bei uns kos­ten­los wäre? Die­ser Fra­ge geht detek​tor​.fm-Mode­ra­to­rin Sara Stei­nert mit Lukas Herms­mei­er vom Online-Maga­zin www​-mag​.de nach. Die bei­den tref­fen sich mit­ten im Ber­li­ner Ver­kehr. Außer­dem betrach­tet Jour­na­list Mar­cel Häng­gi das Auto und sei­nen Auf­stieg aus einer his­to­ri­schen Per­spek­ti­ve und Oli­ver Bay­er von den Pira­ten erklärt sei­ne poli­ti­schen Initia­ti­ven im Land­tag von Nordrhein-Westfalen.