Was wäre, wenn öffentlicher Personenverkehr kostenlos wäre?

Das mobi­le Dorf denken

Nicht nur St√§d¬≠te, son¬≠dern auch die l√§nd¬≠li¬≠chen R√§u¬≠me brau¬≠chen neue, viel¬≠schich¬≠ti¬≠ge Ver¬≠kehrs¬≠kon¬≠zep¬≠te. Das f√§ngt beim Mobil¬≠netz¬≠aus¬≠bau an.

Wenn Ver¬≠kehrs¬≠kon¬≠zep¬≠te f√ľr die Zukunft dis¬≠ku¬≠tiert wer¬≠den, geschieht das meist aus urba¬≠ner Per¬≠spek¬≠ti¬≠ve. Die Men¬≠schen, die den Dis¬≠kurs bestim¬≠men, ob nun Politiker*innen, Journalist*innen oder Wissenschaftler*innen, woh¬≠nen nicht nur in Gro√ü¬≠st√§d¬≠ten, sie den¬≠ken auch zu oft nur f√ľr Gro√ü¬≠st√§d¬≠te. Dass die meis¬≠ten Deut¬≠schen aller¬≠dings in D√∂r¬≠fern oder Klein¬≠st√§d¬≠ten woh¬≠nen, wird ger¬≠ne √ľbergangen. 

Bevor wir also √ľber kos¬≠ten¬≠lo¬≠sen oder fahr¬≠schein¬≠frei¬≠en √∂ffent¬≠li¬≠chen Nah¬≠ver¬≠kehr nach¬≠den¬≠ken, bevor wir √ľber selbst¬≠fah¬≠ren¬≠de Elek¬≠tro-Shut¬≠tles oder Flug¬≠ta¬≠xis debat¬≠tie¬≠ren, soll¬≠ten wir fest¬≠hal¬≠ten, dass die Infra- und Sozi¬≠al¬≠struk¬≠tu¬≠ren des l√§nd¬≠li¬≠chen Raums und dar¬≠aus resul¬≠tie¬≠ren¬≠den Her¬≠aus¬≠for¬≠de¬≠run¬≠gen eine ganz eige¬≠ne Betrach¬≠tung verlangen. 

F√ľrs Ers¬≠te muss man kon¬≠sta¬≠tie¬≠ren, dass die Zer¬≠sie¬≠de¬≠lung der Land¬≠schaft daf√ľr sorgt, dass Men¬≠schen in l√§nd¬≠li¬≠chen Regio¬≠nen tat¬≠s√§ch¬≠lich st√§r¬≠ker vom moto¬≠ri¬≠sier¬≠ten Indi¬≠vi¬≠du¬≠al¬≠ver¬≠kehr abh√§n¬≠gig sind. Das n√§chs¬≠te Kran¬≠ken¬≠haus, die n√§chs¬≠te Kir¬≠che oder der n√§chs¬≠te Super¬≠markt lie¬≠gen oft zu weit weg, um dort zu Fu√ü oder mit dem Fahr¬≠rad hin¬≠zu¬≠kom¬≠men. Autos sind oft notwen¬≠dig.

Der √ĖPNV ist allen vor¬≠an auf den Schul¬≠ver¬≠kehr aus¬≠ge¬≠rich¬≠tet, wes¬≠halb vie¬≠le Orte nur weni¬≠ge Male am Tag durch den Bus ange¬≠fah¬≠ren wer¬≠den. An den Wochen¬≠en¬≠den besteht teil¬≠wei¬≠se gar kein Ange¬≠bot. Ruf¬≠bus¬≠se m√ľs¬≠sen tele¬≠fo¬≠nisch ange¬≠mel¬≠det wer¬≠den. Spontan¬≠fahr¬≠ten sind somit nicht m√∂g¬≠lich. F√ľr drin¬≠gend not¬≠wen¬≠di¬≠ge dich¬≠te¬≠re Fahr¬≠tak¬≠te feh¬≠len den Kom¬≠mu¬≠nen und Land¬≠krei¬≠sen die finan¬≠zi¬≠el¬≠len Mittel. 

Dr. Caro¬≠lin R√∂h¬≠rig, Stadt- und Ver¬≠kehrs¬≠pla¬≠ne¬≠rin, pro¬≠mo¬≠vier¬≠te zum The¬≠ma Ver¬≠kehrs¬≠ver¬≠sor¬≠gung auf dem Land. Seit 2017 arbei¬≠tet sie im neu¬≠ge¬≠gr√ľn¬≠de¬≠ten Fach¬≠zen¬≠trum Mobi¬≠li¬≠t√§t im L√§nd¬≠li¬≠chen Raum in Frankfurt/‚ÄčMain.

Aus­bau der Infrastrukturen

Vor allem √§lte¬≠re Men¬≠schen, die ihr Leben lang Autofahrer*innen waren, sind im l√§nd¬≠li¬≠chen Raum auf die Nut¬≠zung des √ĖPNV ange¬≠wie¬≠sen. Eine Umstel¬≠lung, die vie¬≠len nicht leicht f√§llt. Bus- und Bahn¬≠fah¬≠ren muss tat¬≠s√§ch¬≠lich erst erlernt wer¬≠den. Vie¬≠le Kom¬≠mu¬≠nen expe¬≠ri¬≠men¬≠tie¬≠ren mit indi¬≠vi¬≠du¬≠el¬≠len Modell¬≠pro¬≠jek¬≠ten, zum Bei¬≠spiel wer¬≠den Mit¬≠fahr¬≠b√∂r¬≠sen ein¬≠ge¬≠rich¬≠tet, Car¬≠sha¬≠ring-Ange¬≠bo¬≠te ein¬≠ge¬≠f√ľhrt und dazu eige¬≠ne Apps ent¬≠wi¬≠ckelt. Lei¬≠der sind die¬≠se Ange¬≠bo¬≠te meist kei¬≠ne fl√§¬≠chen¬≠de¬≠cken¬≠de L√∂sung, au√üer¬≠dem f√ľr Frem¬≠de und Urlau¬≠ber unzu¬≠g√§ng¬≠lich oder unbekannt. 

Was der l√§nd¬≠li¬≠che Raum zun√§chst vor allem braucht, sind schnel¬≠le und direk¬≠te Ver¬≠bin¬≠dun¬≠gen in die Zen¬≠tren, wo sich Arbeits¬≠pl√§t¬≠ze, Schu¬≠len und ande¬≠re wich¬≠ti¬≠ge Ein¬≠rich¬≠tun¬≠gen befin¬≠den. Nur wenn der Bus oder die Bahn mit der Fahr¬≠zeit des Pkw eini¬≠ger¬≠ma¬≠√üen kon¬≠kur¬≠rie¬≠ren kann, ist der √ĖPNV eine ech¬≠te Alternative. 

In Hes¬≠sen, wo ich als Stadt- und Ver¬≠kehrs¬≠pla¬≠ne¬≠rin arbei¬≠te, gibt es bereits eini¬≠ge Regio¬≠nen, in denen attrak¬≠ti¬≠ve Express- oder Schnell¬≠bus¬≠se die Fahr¬≠g√§s¬≠te auf den schnells¬≠ten Weg ins Zen¬≠trum und wie¬≠der zur√ľck brin¬≠gen. Die¬≠se Struk¬≠tu¬≠ren m√ľs¬≠sen drin¬≠gend aus¬≠ge¬≠baut wer¬≠den. Wer auf dem Land sein Fahr¬≠rad benut¬≠zen m√∂ch¬≠te, soll¬≠te nicht bestraft, son¬≠dern gef√∂r¬≠dert wer¬≠den. Des¬≠halb sind Mehr¬≠zweck¬≠fl√§¬≠chen in den Fahr¬≠zeu¬≠gen, sowie siche¬≠re Rad¬≠we¬≠ge zu den Bahn¬≠h√∂¬≠fen und Park¬≠m√∂g¬≠lich¬≠kei¬≠ten an den Umstei¬≠ge¬≠punk¬≠ten entscheidend. 

Land­ver­kehr elektrifizieren

Was fehlt, sind √ľber¬≠sicht¬≠li¬≠che Tarif¬≠sys¬≠te¬≠me. Ein ers¬≠ter Schritt w√§ren Flat¬≠rate-Tickets, die f√ľr ein Jahr gel¬≠ten und eine gan¬≠ze Regi¬≠on oder ein gan¬≠zes Bun¬≠des¬≠land abde¬≠cken. Hes¬≠sen hat eine Jah¬≠res¬≠kar¬≠te f√ľr Sch√ľ¬≠ler ein¬≠ge¬≠f√ľhrt, die 365 Euro kos¬≠tet und die Nut¬≠zung des √ĖPNV im gan¬≠zen Bun¬≠des¬≠land erm√∂g¬≠licht. Das ist immer¬≠hin ein Anfang. √Ąhn¬≠li¬≠che Ange¬≠bo¬≠te gibt es f√ľr Senior*innen und Arbeitnehmer*innen. Ein¬≠zel¬≠fahr¬≠kar¬≠ten sind auf¬≠grund der kom¬≠ple¬≠xen Tarif¬≠sys¬≠te¬≠me mit vie¬≠len Preis¬≠stu¬≠fen im l√§nd¬≠li¬≠chen Raum h√§u¬≠fig teu¬≠rer als im st√§d¬≠ti¬≠schen Gebiet. Auch hier muss Ein¬≠fach¬≠heit und Preis¬≠at¬≠trak¬≠ti¬≠vi¬≠t√§t geschaf¬≠fen werden. 

Noch immer sind im l√§nd¬≠li¬≠chen Raum viel zu vie¬≠le Die¬≠sel¬≠bus¬≠se unter¬≠wegs. Die soll¬≠ten in den kom¬≠men¬≠den Jah¬≠ren durch Bus¬≠se mit Elek¬≠tro¬≠an¬≠trieb ersetzt wer¬≠den. Gegen¬≠w√§r¬≠tig sind die Reich¬≠wei¬≠ten der Elek¬≠tro¬≠fahr¬≠zeu¬≠ge, die es auf dem Markt gibt, noch zu gering. F√ľr einen Elek¬≠tro¬≠bus fal¬≠len zudem dop¬≠pelt so hohe Anschaf¬≠fungs¬≠kos¬≠ten an. Klei¬≠ne¬≠re Fahr¬≠zeu¬≠ge, wie 9‚ÄĎSit¬≠zer-Bus¬≠se mit min¬≠des¬≠tens bar¬≠rie¬≠re¬≠ar¬≠mer Aus¬≠stat¬≠tung, wer¬≠den wichtiger. 

Der √ĖPNV im l√§nd¬≠li¬≠chen Raum soll¬≠te sich digi¬≠ta¬≠le Inno¬≠va¬≠tio¬≠nen zu eigen machen, um die ver¬≠schie¬≠de¬≠nen Ver¬≠kehrs¬≠mit¬≠tel bes¬≠ser zu ver¬≠kn√ľp¬≠fen. In Zukunft k√∂nn¬≠te √ľber Apps nicht nur das Bahn¬≠ti¬≠cket, son¬≠dern auch das Car¬≠sha¬≠ring-Fahr¬≠zeug am Ziel¬≠bahn¬≠hof gebucht wer¬≠den. Je unkom¬≠pli¬≠zier¬≠ter, des¬≠to bes¬≠ser. Echt¬≠zeit¬≠da¬≠ten w√ľr¬≠den die Fahr¬≠g√§s¬≠te mit Infor¬≠ma¬≠tio¬≠nen dar¬≠√ľber belie¬≠fern, wann und wo ihr Bus, ihre Bahn oder das Anruf¬≠sam¬≠mel¬≠ta¬≠xi den Bahn¬≠hof oder die Hal¬≠te¬≠stel¬≠le anfah¬≠ren. Alles online, Fahr¬≠zeug¬≠kon¬≠trol¬≠len w√§ren nicht mehr n√∂tig. Inwie¬≠fern auto¬≠ma¬≠ti¬≠sche Erfass¬≠unsgs¬≠sys¬≠te¬≠me zu Daten¬≠schutz¬≠pro¬≠ble¬≠me wer¬≠den, m√ľss¬≠te gekl√§rt wer¬≠den. Fahr¬≠g√§s¬≠te soll¬≠ten zwar so bequem wie m√∂g¬≠lich unter¬≠wegs sein, sich aber nicht √ľber¬≠wacht f√ľhlen. 

Selbst­fah­ren­de Shuttles

Unse¬≠re Bev√∂l¬≠ke¬≠rung wird √§lter, vor allem die auf dem Land. Wenn wir also √ľber den √∂ffent¬≠li¬≠chen Ver¬≠kehr der Zukunft spre¬≠chen, m√ľs¬≠sen wir Per¬≠so¬≠nal mit¬≠den¬≠ken. Per¬≠so¬≠nal, das nicht zwangs¬≠l√§u¬≠fig hin¬≠ter dem Lenk¬≠rad sitzt, denn das w√ľr¬≠de bei selbst¬≠fah¬≠ren¬≠den Bus¬≠sen und Bah¬≠nen weg¬≠fal¬≠len. Per¬≠so¬≠nal, das den Pas¬≠sa¬≠gie¬≠ren beim Ein- und Aus¬≠stei¬≠gen hilft, auch mal die schwe¬≠ren Ein¬≠kaufs¬≠ta¬≠schen zur Haus¬≠t√ľr tr√§gt oder anders hilft. Auto¬≠nom fah¬≠ren¬≠de Zubrin¬≠ger¬≠ver¬≠keh¬≠re k√∂nn¬≠ten ganz ohne Per¬≠so¬≠nal aus¬≠kom¬≠men. Klein¬≠bus¬≠se oder Pkws w√ľr¬≠den die Fahr¬≠g√§s¬≠te in den Orten ein¬≠sam¬≠meln und dann zum Bus oder zur Bahn bringen.

Sta¬≠ti¬≠ons¬≠ge¬≠bun¬≠de¬≠ne Car¬≠sha¬≠ring-Ange¬≠bo¬≠te wer¬≠den in Zukunft durch free-floa¬≠ting Car¬≠sha¬≠ring (das gemie¬≠te¬≠te Fahr¬≠zeug kann √ľber¬≠all in einem Gebiet abge¬≠stellt wer¬≠den) ersetzt. Das Car¬≠sha¬≠ring-Fahr¬≠zeug f√§hrt selb¬≠st√§n¬≠dig zur Sta¬≠ti¬≠on, die sich bei¬≠spiels¬≠wei¬≠se am Bahn¬≠hof befin¬≠det, zur√ľck. F√ľr die Nutzer*innen ist das Ange¬≠bot damit viel fle¬≠xi¬≠bler. Das Haupt¬≠pro¬≠blem bei der Umset¬≠zung sol¬≠cher Ange¬≠bo¬≠te sind die feh¬≠len¬≠den Anbie¬≠ter. Noch lohnt es sich nicht. Umso wich¬≠ti¬≠ger sind Sub¬≠ven¬≠tio¬≠nen vom Staat. 

Sind selbst¬≠fah¬≠ren¬≠de und umwelt¬≠scho¬≠nen¬≠de Pkws oder Bus¬≠se die L√∂sung f√ľr den l√§nd¬≠li¬≠chen Raum? Im Ide¬≠al¬≠fall, ja. Doch wie immer ist es auch eine Fra¬≠ge des Gel¬≠des. F√ľr die Ver¬≠kehrs¬≠un¬≠ter¬≠neh¬≠men h√§t¬≠te es den Vor¬≠teil, dass zumin¬≠dest Per¬≠so¬≠nal¬≠kos¬≠ten f√ľr Fah¬≠rer weg¬≠fal¬≠len. Solan¬≠ge die neu¬≠en Fahr¬≠zeu¬≠ge aller¬≠dings wesent¬≠lich teu¬≠rer sind, ist ein Sys¬≠tem¬≠wech¬≠sel unwahrscheinlich.

Mobil durch Netzausbau

Bis¬≠lang hat es die Auto¬≠in¬≠dus¬≠trie geschafft, den Pkw immer mehr zum pri¬≠va¬≠ten Wohn¬≠raum mit gro¬≠√üen Dis¬≠plays, beque¬≠men und gro√ü¬≠z√ľ¬≠gi¬≠gen Sit¬≠zen sowie Inter¬≠net¬≠zu¬≠gang wei¬≠ter¬≠zu¬≠ent¬≠wi¬≠ckeln. Der √∂ffent¬≠li¬≠che Ver¬≠kehr muss auch auf die¬≠ser Ebe¬≠ne nach¬≠ho¬≠len. Bus- und Bahn¬≠fah¬≠ren darf sich nich wie ein Opfer anf√ľhlen. 

Wie wol¬≠len wir im Jahr 2050 leben? Wie wol¬≠len wir uns bewe¬≠gen? Wor¬≠auf k√∂n¬≠nen wir ver¬≠zich¬≠ten? Wor¬≠auf m√ľs¬≠sen wir ver¬≠zi¬≠chen? Oder m√ľs¬≠sen wir gar nicht ver¬≠zich¬≠ten? Die Beant¬≠wor¬≠tung die¬≠ser Fra¬≠gen ist auch davon abh√§n¬≠gig, was die Poli¬≠tik bereit ist, in den l√§nd¬≠li¬≠chen Raum zu investieren. 

Ohne einen mas¬≠si¬≠ven Aus¬≠bau der Infra¬≠struk¬≠tur wer¬≠den die Men¬≠schen in l√§nd¬≠li¬≠chen Gebie¬≠ten wei¬≠ter¬≠hin auf den eige¬≠nen Pkw ange¬≠wie¬≠sen sein. Nicht zu ver¬≠ges¬≠sen ist der Aus¬≠bau des 5G-Mobil¬≠funk-Stan¬≠dards. Nur so k√∂n¬≠nen selbst¬≠fah¬≠ren¬≠de Fahr¬≠zeu¬≠ge √ľber¬≠haupt fah¬≠ren. Au√üer¬≠dem muss die Zer¬≠sie¬≠de¬≠lung der Regi¬≠on gestoppt wer¬≠den. Nur eine kom¬≠pak¬≠te Sied¬≠lungs¬≠ent¬≠wi¬≠ckung f√ľhrt zu weni¬≠ger Ver¬≠kehr, k√ľr¬≠ze¬≠ren Wegen und damit zu einer St√§r¬≠kung des Umwelt¬≠ver¬≠bun¬≠des (√ĖPNV, Rad- und Fu√ü¬≠ver¬≠kehr). Bei der Aus¬≠wei¬≠sung neu¬≠er Bau¬≠ge¬≠bie¬≠te muss des¬≠halb immer auch ein Mobi¬≠li¬≠t√§ts¬≠kon¬≠zept f√ľr alle Ver¬≠kehrs¬≠mit¬≠tel mit¬≠ge¬≠dacht werden.

Die Schaf¬≠fung attrak¬≠ti¬≠ver Alter¬≠na¬≠ti¬≠ven zum fos¬≠sil betrie¬≠be¬≠nen Indi¬≠vi¬≠du¬≠al¬≠ver¬≠kehr im l√§nd¬≠li¬≠chen Raum ist also ein viel¬≠schich¬≠ti¬≠ges Unter¬≠fan¬≠gen. Doch wenn der √∂ffent¬≠li¬≠che Ver¬≠kehr fl√§¬≠chen¬≠de¬≠ckend dem Auto Kon¬≠kur¬≠renz machen will, darf die Ver¬≠kehrs¬≠wen¬≠de kein auf die Metro¬≠po¬≠len beschr√§nk¬≠tes Eli¬≠ten¬≠pro¬≠jekt sein.