Was w√§re, wenn St√§dte gut f√ľr das Klima w√§ren?

Ber¬≠lin 2030‚ÄČ‚ÄĒ‚ÄČEine Vision

Mobi­li­tät, Bau­en, Ener­gie. Beim Umwelt­schutz hinkt Deutsch­land hin­ter­her. So könn­te die Haupt­stadt in zehn Jah­ren zum Vor­bild werden.

Blick vom Berliner Dom in Richtung Potsdamer Platz in Berlin-Mitte.
Blick vom Berliner Dom in Richtung Potsdamer Platz in Berlin-Mitte. | Foto: Bleppo

Kann eine Gro√ü¬≠stadt in Deutsch¬≠land nahe¬≠zu ohne Treib¬≠haus¬≠ga¬≠se aus¬≠kom¬≠men? Wir sind davon √ľber¬≠zeugt, dass Ber¬≠lin das in zehn Jah¬≠ren schaf¬≠fen kann. Wir schrei¬≠ben die¬≠sen Arti¬≠kel als ein √Ėko-Start-Up-Unter¬≠neh¬≠mer und als ein Poli¬≠ti¬≠ker, also aus einer eher prak¬≠ti¬≠schen, als aus einer wis¬≠sen¬≠schaft¬≠li¬≠chen Per¬≠spek¬≠ti¬≠ve. Denn es geht uns um Umsetz¬≠bar¬≠keit, es geht uns dar¬≠um, wie sich die Stadt in einem Jahr¬≠zehnt dra¬≠ma¬≠tisch wan¬≠delt, wie Geb√§u¬≠de und unse¬≠re Indus¬≠trie mit Ener¬≠gie ver¬≠sorgt wer¬≠den, wie wir uns in der Stadt von einem Punkt zum ande¬≠ren bewe¬≠gen, wie und was wir kon¬≠su¬≠mie¬≠ren. Es geht uns dar¬≠um, wel¬≠che poli¬≠ti¬≠schen Hebel in Bewe¬≠gung gesetzt wer¬≠den m√ľssen. 

Im Zen¬≠trum steht die Not¬≠wen¬≠dig¬≠keit einer gewal¬≠ti¬≠gen Trans¬≠for¬≠ma¬≠ti¬≠on und die Stadt Ber¬≠lin ist reich an Trans¬≠for¬≠ma¬≠tio¬≠nen. Die letz¬≠te poli¬≠ti¬≠sche und im Anschluss wirt¬≠schaft¬≠li¬≠che Trans¬≠for¬≠ma¬≠ti¬≠on wur¬≠de mit dem Mau¬≠er¬≠fall 1989‚ÄČ‚Äď‚ÄČ90 ein¬≠ge¬≠lei¬≠tet und ist immer noch nicht voll¬≠kom¬≠men abge¬≠schlos¬≠sen. Die hef¬≠tigs¬≠te Trans¬≠for¬≠ma¬≠ti¬≠on mit Blick auf Treib¬≠haus¬≠ga¬≠se durch¬≠litt die Stadt aller¬≠dings nach der Reichs¬≠gr√ľn¬≠dung 1871, als sich in drei Jahr¬≠zehn¬≠ten die Bev√∂l¬≠ke¬≠rungs¬≠an¬≠zahl mehr als ver¬≠dop¬≠pel¬≠te und die Stadt zu einem glo¬≠ba¬≠len Zen¬≠trum von knapp zwei Mil¬≠lio¬≠nen Einwohner*innen wuchs. Ber¬≠lin war damit die gr√∂√ü¬≠te Miets¬≠ka¬≠ser¬≠nen¬≠stadt der Welt: Die Men¬≠schen leb¬≠ten auf engs¬≠tem Raum, es gab eine Mil¬≠li¬≠on Woh¬≠nun¬≠gen, davon 400.000 mit nur einem Raum und wei¬≠te¬≠re 300.000 mit zwei R√§u¬≠men. Oft teil¬≠ten sich 40 Men¬≠schen eine Toi¬≠let¬≠te. Doch nicht das Elend der Men¬≠schen lie√ü die Stadtplaner*innen und Politiker*innen neue Infra¬≠struk¬≠tur bau¬≠en ‚Äď das indus¬≠tri¬≠el¬≠le Wachs¬≠tum erfor¬≠der¬≠te ers¬≠te U‚ÄĎBahn-Lini¬≠en, elek¬≠tri¬≠sche Stra¬≠√üen¬≠bah¬≠nen und dazu zahl¬≠rei¬≠che Kraft¬≠wer¬≠ke, vor¬≠an¬≠ge¬≠trie¬≠ben von Emil Rathen¬≠au, dem Gr√ľn¬≠der der All¬≠ge¬≠mei¬≠ne Elek¬≠tri¬≠ci¬≠t√§ts-Gesell¬≠schaft (AEG). Mit dem indus¬≠tri¬≠el¬≠len und dem Bev√∂l¬≠ke¬≠rungs¬≠wachs¬≠tum der Stadt brach das fos¬≠si¬≠le Zeit¬≠al¬≠ter an. 

Ema¬≠nu¬≠el Hei¬≠sen¬≠berg ist Gr√ľn¬≠der von eco¬≠works, einem Tech¬≠no¬≠lo¬≠gie-Start-Up, das CO2-neu¬≠tra¬≠le indus¬≠tri¬≠el¬≠le Sanie¬≠rung anbie¬≠tet. Er ber√§t Minis¬≠te¬≠ri¬≠en, Par¬≠tei¬≠en und NGOs zum Kli¬≠ma¬≠wan¬≠del und zur Ener¬≠gie¬≠trans¬≠for¬≠ma¬≠ti¬≠on. Er stu¬≠dier¬≠te in M√ľn¬≠chen und Cam¬≠bridge Geschich¬≠te und Volks¬≠wirt¬≠schaft. | Foto: privat.

Die Gren­zen des Budgets

Wir pl√§¬≠die¬≠ren in die¬≠sem Arti¬≠kel f√ľr eine erneu¬≠te Trans¬≠for¬≠ma¬≠ti¬≠on, eine weni¬≠ger tief¬≠grei¬≠fen¬≠de als um 1900 zwar, aber den¬≠noch eine her¬≠aus¬≠for¬≠dern¬≠de. Es geht um die voll¬≠st√§n¬≠di¬≠ge Umstel¬≠lung der Ener¬≠gie¬≠ver¬≠sor¬≠gung auf erneu¬≠er¬≠ba¬≠re Ener¬≠gi¬≠en, um eine Abkehr vom Indi¬≠vi¬≠du¬≠al¬≠ver¬≠kehr, also weg vom Auto hin zu geteil¬≠ter Elek¬≠tro¬≠mo¬≠bi¬≠li¬≠t√§t, zum Fahr¬≠rad und zu √∂ffent¬≠li¬≠chen Ver¬≠kehrs¬≠mit¬≠teln. Letzt¬≠lich geht es um die Fra¬≠ge, ob Ber¬≠lin wie ande¬≠re St√§d¬≠te inner¬≠halb eines Jahr¬≠zehnts kei¬≠ne kli¬≠ma¬≠sch√§d¬≠li¬≠chen Emis¬≠sio¬≠nen mehr aus¬≠st√∂√üt, bezie¬≠hungs¬≠wei¬≠se bei unver¬≠meid¬≠ba¬≠ren Emis¬≠sio¬≠nen f√ľr Kom¬≠pen¬≠sa¬≠ti¬≠on sorgt.

Die Not¬≠wen¬≠dig¬≠keit die¬≠ser Trans¬≠for¬≠ma¬≠ti¬≠on liegt auf der Hand: Die Frei¬≠heit, wei¬≠ter¬≠hin deut¬≠lich mehr fos¬≠si¬≠le Ener¬≠gie zu kon¬≠su¬≠mie¬≠ren, mehr Emis¬≠sio¬≠nen zu ver¬≠ur¬≠sa¬≠chen als es das Bud¬≠get der Erde her¬≠gibt, gef√§hr¬≠det die Frei¬≠heit zuk√ľnf¬≠ti¬≠ger Genera¬≠tio¬≠nen. Denn ihnen bleibt ers¬≠tens kein Bud¬≠get mehr f√ľr den Kon¬≠sum fos¬≠si¬≠ler Ener¬≠gie, zwei¬≠tens wer¬≠den sie f√ľr die Fol¬≠gen der Bud¬≠get¬≠√ľber¬≠schrei¬≠tung zah¬≠len m√ľs¬≠sen und drit¬≠tens, und das ist ent¬≠schei¬≠dend, wird die Erde mit Hit¬≠ze¬≠wel¬≠len, Tro¬≠cken¬≠heit, √úber¬≠schwem¬≠mun¬≠gen und ande¬≠ren Kli¬≠ma-Aus¬≠wir¬≠kun¬≠gen immer schwe¬≠rer und nur noch in Tei¬≠len bewohn¬≠bar sein.

Was ver­steckt sich hin­ter dem Budget?

Das soge¬≠nann¬≠te Car¬≠bon Bud¬≠get berech¬≠net, wie hoch die vom Men¬≠schen ver¬≠ur¬≠sach¬≠ten Treib¬≠haus¬≠gas-Emis¬≠sio¬≠nen j√§hr¬≠lich sind und wie vie¬≠le Jah¬≠re uns blei¬≠ben, unse¬≠re Emis¬≠sio¬≠nen zu ver¬≠rin¬≠gern, damit wir sehr wahr¬≠schein¬≠lich das Ziel von 1,5 Grad Erd¬≠er¬≠w√§r¬≠mung nicht √ľber¬≠schrei¬≠ten. In die¬≠sem kom¬≠ple¬≠xen Modell wer¬≠den alle vom Men¬≠schen ver¬≠ur¬≠sach¬≠ten Emis¬≠sio¬≠nen addiert, der¬≠zeit sind es rund 42 Giga¬≠ton¬≠nen, also 42 Mil¬≠li¬≠ar¬≠den Ton¬≠nen Koh¬≠len¬≠di¬≠oxid (CO2-√Ąqui¬≠va¬≠len¬≠te), wenn man neben Ener¬≠gie auch Land¬≠wirt¬≠schaft und die Schwer¬≠indus¬≠trie berechnet.

Chris¬≠to¬≠pher Lau¬≠er war Mit¬≠glied der Pira¬≠ten¬≠par¬≠tei und von 2011‚ÄČ‚Äď‚ÄČ2016 f√ľr die¬≠se im Ber¬≠li¬≠ner Abge¬≠ord¬≠ne¬≠ten¬≠haus. Momen¬≠tan macht er sei¬≠nen Mas¬≠ter in Wis¬≠sen¬≠schafts- und Tech¬≠nik¬≠ge¬≠schich¬≠te an der TU Ber¬≠lin. Danach m√∂ch¬≠te er Ber¬≠lin bis 2030 CO2-neu¬≠tral machen. Mit den Pod¬≠casts ‚Äč‚ÄúLau¬≠er infor¬≠miert‚ÄĚ und ‚Äč‚ÄúLau¬≠er und Weh¬≠ner‚ÄĚ bet√§¬≠tigt er sich publi¬≠zis¬≠tisch. | Foto: Jes¬≠co Denzel

Ber­lin hat eine Vorbildfunktion

Das Pots­da­mer Mer­ca­tor Rese­arch Insti­tu­te on Glo­bal Com­mons and Cli­ma­te Chan­ge (MCC) schätzt das ver­blei­ben­de Bud­get auf 420 Giga­ton­nen. Es blei­ben uns also zehn Jah­re, um die Emis­sio­nen auf Net­to Null her­un­ter­zu­brin­gen. Die Bezeich­nung Net­to Null ist auch des­we­gen wich­tig, da wir ja nicht nur Emis­sio­nen ver­mei­den, son­dern auch Koh­len­di­oxid aktiv bin­den und redu­zie­ren können.

Es gibt zum Bei¬≠spiel die Hoff¬≠nung, dass in Zukunft Kraft¬≠wer¬≠ke Koh¬≠len¬≠di¬≠oxid fil¬≠tern und bin¬≠den k√∂n¬≠nen, soge¬≠nann¬≠ten Direct Air Cap¬≠tu¬≠re (DAC)-Tech¬≠no¬≠lo¬≠gi¬≠en, oder dass durch mas¬≠si¬≠ve Auf¬≠fors¬≠tung mehr CO2 im Wald und Wald¬≠bo¬≠den gebun¬≠den wer¬≠den kann. Die¬≠se Annah¬≠men nega¬≠ti¬≠ver Emis¬≠sio¬≠nen in der Zukunft ver¬≠gr√∂¬≠√üern unser Bud¬≠get aber nur gering¬≠f√ľ¬≠gig. Doch wer nicht auf die Hoff¬≠nung von m√∂g¬≠li¬≠chen Effi¬≠zi¬≠enz¬≠wun¬≠dern an Kli¬≠ma¬≠tech¬≠no¬≠lo¬≠gie in der Zukunft wet¬≠ten will, muss sich mit einer Rea¬≠li¬≠t√§t aus¬≠ein¬≠an¬≠der¬≠set¬≠zen, in der Dekar¬≠bo¬≠ni¬≠sie¬≠rung einen gro¬≠√üen Teil unse¬≠rer Infra¬≠struk¬≠tur- und auch Lebens¬≠pla¬≠nung beein¬≠flus¬≠sen wird. Gute Politiker*innen soll¬≠ten die¬≠se Not¬≠wen¬≠dig¬≠keit in den n√§chs¬≠ten Jah¬≠ren viel kla¬≠rer und direk¬≠ter ansprechen. 

Gegner*innen eines akti¬≠ven Kampfs gegen die Kli¬≠ma¬≠kri¬≠se ver¬≠wei¬≠sen auf ande¬≠re Emit¬≠ten¬≠ten als St√§d¬≠te und dar¬≠auf, dass die low-han¬≠ging-fruitszun√§chst geern¬≠tet wer¬≠den soll¬≠ten, bis wir als Bev√∂l¬≠ke¬≠rung mit jeg¬≠li¬≠cher Form von Ver¬≠zicht kon¬≠fron¬≠tiert wer¬≠den. Aus unse¬≠rer Sicht hilft es nicht, mit dem Fin¬≠ger auf ande¬≠re zu zei¬≠gen. Es ist zwar rich¬≠tig, dass die deut¬≠sche Zement¬≠in¬≠dus¬≠trie bei¬≠spiels¬≠wei¬≠se mehr CO2 aus¬≠st√∂√üt als die Stadt Ber¬≠lin. Es ist auch rich¬≠tig, dass der RWE-Kon¬≠zern im ver¬≠gan¬≠ge¬≠nen Jahr sie¬≠ben¬≠mal mehr Treib¬≠haus¬≠ga¬≠se ver¬≠ur¬≠sacht hat als die Stadt Ber¬≠lin[1]. Aber letzt¬≠lich m√ľs¬≠sen in allen Berei¬≠chen unse¬≠res Lebens Emis¬≠sio¬≠nen radi¬≠kal ver¬≠min¬≠dert werden. 

Ber¬≠lin soll¬≠te eine Vor¬≠bild¬≠funk¬≠ti¬≠on ein¬≠neh¬≠men, schlie√ü¬≠lich wach¬≠sen St√§d¬≠te welt¬≠weit mit einer immensen Geschwin¬≠dig¬≠keit ‚Äď bis 2050 wer¬≠den 80 Pro¬≠zent der Ener¬≠gie in St√§d¬≠ten ver¬≠braucht und 70 Pro¬≠zent der Emis¬≠sio¬≠nen dort ver¬≠ur¬≠sacht. Es braucht Bei¬≠spie¬≠le wie Ber¬≠lin, um wach¬≠sen¬≠den Mega¬≠ci¬≠ties in Asi¬≠en und anders¬≠wo umsetz¬≠ba¬≠re Kon¬≠zep¬≠te f√ľr die Dekar¬≠bo¬≠ni¬≠sie¬≠rung zu lie¬≠fern. Der¬≠zeit sind die Vor¬≠rei¬≠ter einer pro¬≠gres¬≠si¬≠ven Kli¬≠ma¬≠po¬≠li¬≠tik nicht deut¬≠sche St√§d¬≠te, son¬≠dern St√§d¬≠te wie Kopen¬≠ha¬≠gen, das bis 2025 kli¬≠ma¬≠neu¬≠tral sein will oder Oslo, das bis 2030 Kli¬≠ma¬≠neu¬≠tra¬≠li¬≠t√§t errei¬≠chen will.

Run¬≠ter auf Net¬≠to Null

Kli¬≠ma¬≠neu¬≠tral wird hier zur Ein¬≠fach¬≠heit so defi¬≠niert und berech¬≠net, dass pro Kopf nur noch eine Men¬≠ge von einer Ton¬≠ne CO2 pro Ein¬≠woh¬≠ner im Jahr emit¬≠tiert wird. In Sum¬≠me k√∂nn¬≠te die Erde mit die¬≠ser Men¬≠ge an Emis¬≠sio¬≠nen leben ange¬≠sichts der nega¬≠ti¬≠ven Emis¬≠sio¬≠nen durch bei¬≠spiels¬≠wei¬≠se W√§l¬≠der. Heu¬≠te lie¬≠gen die mit Ener¬≠gie ver¬≠bun¬≠de¬≠nen Emis¬≠sio¬≠nen bei rund f√ľnf Ton¬≠nen f√ľr Ber¬≠lin und bei knapp neun Ton¬≠nen im Bun¬≠des¬≠durch¬≠schnitt. Pro Kopf emit¬≠tie¬≠ren Men¬≠schen in St√§d¬≠ten weni¬≠ger, weil sie leich¬≠ter √∂ffent¬≠li¬≠chen Nah¬≠ver¬≠kehr n√ľt¬≠zen k√∂n¬≠nen und durch die Bev√∂l¬≠ke¬≠rungs¬≠dich¬≠te in Geb√§u¬≠den weni¬≠ger Emis¬≠sio¬≠nen pro Kopf verursachen.

Wie k√∂n¬≠nen wir also in Ber¬≠lin die Treib¬≠haus¬≠ga¬≠se in zehn Jah¬≠ren auf rund ein F√ľnf¬≠tel redu¬≠zie¬≠ren? Nach dem Mau¬≠er¬≠fall wur¬≠den die CO2-Emis¬≠sio¬≠nen zun√§chst deut¬≠lich redu¬≠ziert, doch seit 2007 sta¬≠gniert die Redu¬≠zie¬≠rung der Emissionen. 

Schau¬≠en wir uns den Ver¬≠brauch der Ener¬≠gie an, der Emis¬≠sio¬≠nen ver¬≠ur¬≠sacht, so ben√∂¬≠ti¬≠gen wir in Ber¬≠lin fast die H√§lf¬≠te f√ľr Geb√§u¬≠de, knapp ein Zehn¬≠tel f√ľr pri¬≠va¬≠te Haus¬≠hal¬≠te und Kon¬≠sum, knapp ein Vier¬≠tel f√ľr Ver¬≠kehr. Ein F√ľnf¬≠tel der Ener¬≠gie kon¬≠su¬≠miert die Wirt¬≠schaft. Knapp die H√§lf¬≠te der Emis¬≠sio¬≠nen m√ľs¬≠sen in Geb√§u¬≠den ein¬≠ge¬≠spart wer¬≠den, ein Bereich, in dem der Kli¬≠ma¬≠schutz seit Jahr¬≠zehn¬≠ten nicht vor¬≠an¬≠kommt[2].

Beschleu­ni­gung der Gebäudesanierung

Um den Geb√§u¬≠de¬≠sek¬≠tor in zehn Jah¬≠ren kli¬≠ma¬≠neu¬≠tral zu machen, m√ľss¬≠ten vie¬≠le Ver¬≠√§n¬≠de¬≠run¬≠gen kurz¬≠fris¬≠tig ange¬≠sto¬≠√üen wer¬≠den: Geb√§u¬≠de m√ľss¬≠ten je nach Alter und gestal¬≠te¬≠ri¬≠schen Auf¬≠la¬≠gen wie Denk¬≠mal¬≠schutz auf 15 bis 30 Pro¬≠zent des heu¬≠ti¬≠gen Ver¬≠brauchs opti¬≠miert wer¬≠den und mit erneu¬≠er¬≠ba¬≠rer W√§r¬≠me und Strom ver¬≠sorgt wer¬≠den, also mit W√§r¬≠me¬≠pum¬≠pen, die mit Strom aus einer Pho¬≠to¬≠vol¬≠ta¬≠ik¬≠an¬≠la¬≠ge auf dem Dach gespeist wer¬≠den oder mit Fern¬≠w√§r¬≠me, die sich schnell von Koh¬≠le und Gas¬≠ver¬≠sor¬≠gung ver¬≠ab¬≠schie¬≠det. Nat√ľr¬≠lich sind auch ande¬≠re Tech¬≠no¬≠lo¬≠gi¬≠en wie Holz-Pel¬≠lets denk¬≠bar. Um Ver¬≠mie¬≠ter √ľber¬≠haupt von ener¬≠ge¬≠ti¬≠scher Sanie¬≠rung im Rah¬≠men des neu¬≠en Mie¬≠ten¬≠de¬≠ckels zu √ľber¬≠zeu¬≠gen, m√ľss¬≠te eine Mischung aus For¬≠dern und F√∂r¬≠de¬≠rung ange¬≠wandt werden. 

Eine wir¬≠kungs¬≠vol¬≠le Regu¬≠lie¬≠rung k√∂nn¬≠te dar¬≠in lie¬≠gen, bei¬≠spiels¬≠wei¬≠se Woh¬≠nungs¬≠un¬≠ter¬≠neh¬≠men dazu zu ver¬≠pflich¬≠ten, die im Ener¬≠gie¬≠aus¬≠weis gezeig¬≠ten Ener¬≠gie¬≠ef¬≠fi¬≠zi¬≠enz¬≠klas¬≠sen A+ bis C mit einer Frist von f√ľnf Jah¬≠ren zu errei¬≠chen. Ein Nicht¬≠er¬≠rei¬≠chen k√∂nn¬≠te sank¬≠tio¬≠niert wer¬≠den, bei¬≠spiels¬≠wei¬≠se √ľber zus√§tz¬≠li¬≠che Abga¬≠ben oder sogar durch eine Neu¬≠grup¬≠pie¬≠rung im Miet¬≠spie¬≠gel. Vermieter*innen mit inef¬≠fi¬≠zi¬≠en¬≠ten Geb√§u¬≠den k√∂nn¬≠ten dann weni¬≠ger Mie¬≠te ver¬≠lan¬≠gen. Einen radi¬≠ka¬≠len regu¬≠la¬≠to¬≠ri¬≠schen Ein¬≠schnitt hat bei¬≠spiels¬≠wei¬≠se die Nie¬≠der¬≠lan¬≠de voll¬≠zo¬≠gen: Hier k√∂n¬≠nen Vermieter*innen von B√ľro¬≠ge¬≠b√§u¬≠den ab 2023 kei¬≠ne Fl√§¬≠chen mehr ver¬≠mie¬≠ten, wenn sie die Ener¬≠gie¬≠ef¬≠fi¬≠zi¬≠enz¬≠klas¬≠sen D bis G haben ‚Äď Klas¬≠se C und bes¬≠ser ist ver¬≠pflich¬≠tend. Eine Fol¬≠ge der Regu¬≠lie¬≠rung war, dass die Nach¬≠fra¬≠ge nach ener¬≠ge¬≠ti¬≠schen Sanie¬≠run¬≠gen sprung¬≠haft stieg.

Um in einem Jahr¬≠zehnt die Geb√§u¬≠de kli¬≠ma¬≠neu¬≠tral umzu¬≠bau¬≠en, w√§re eine in Gro√ü¬≠st√§d¬≠ten bei¬≠spiel¬≠lo¬≠se Beschleu¬≠ni¬≠gung der Geb√§u¬≠de¬≠sa¬≠nie¬≠rung not¬≠wen¬≠dig. Ener¬≠gie¬≠ein¬≠spa¬≠rung w√ľr¬≠de aber nicht aus¬≠rei¬≠chen. Geb√§u¬≠de m√ľss¬≠ten ihre Ener¬≠gie sel¬≠ber erzeugen. 

Ber¬≠lin Solarcity 

Einen ers¬≠ten viel¬≠ver¬≠spre¬≠chen¬≠den Schritt hat Wirt¬≠schafts¬≠se¬≠na¬≠to¬≠rin Ramo¬≠na Pop gemacht, als sie vor weni¬≠gen Wochen ein ambi¬≠tio¬≠nier¬≠tes Pro¬≠gramm f√ľr die F√∂r¬≠de¬≠rung von Pho¬≠to¬≠vol¬≠ta¬≠ik und Strom¬≠spei¬≠cher auf¬≠ge¬≠legt hat. Doch Appel¬≠le und F√∂r¬≠de¬≠rung allei¬≠ne rei¬≠chen nicht aus: die Fra¬≠ge ist, wie die Stadt ihr Solar¬≠po¬≠ten¬≠zi¬≠al in weni¬≠gen Jah¬≠ren aus¬≠sch√∂p¬≠fen kann. Das Poten¬≠zi¬≠al hat eine Grup¬≠pe von Wis¬≠sen¬≠schaft¬≠ler rund um Vol¬≠ker Qua¬≠sch¬≠ning von der Hoch¬≠schu¬≠le f√ľr Tech¬≠nik und Wirt¬≠schaft (HTW) in Ber¬≠lin berech¬≠net: Sie sehen das Poten¬≠ti¬≠al 60 bis 100 Mal so hoch wie der heu¬≠ti¬≠ge Aus¬≠bau¬≠stand. Die heu¬≠te auf Ber¬≠li¬≠ner D√§chern rea¬≠li¬≠sier¬≠ten 100 Mega¬≠watt an Solar¬≠an¬≠la¬≠gen erzeu¬≠gen gera¬≠de ein¬≠mal so viel Strom, wie eine ein¬≠zi¬≠ge gro¬≠√üe Frei¬≠fl√§¬≠chen¬≠an¬≠la¬≠ge in Brandenburg. 

Um das Poten¬≠ti¬≠al aus¬≠zu¬≠nut¬≠zen, haben Senat und Abge¬≠ord¬≠ne¬≠ten¬≠haus einen Mas¬≠ter¬≠plan ‚Äč‚ÄúSolar¬≠ci¬≠ty‚ÄĚ ver¬≠ab¬≠schie¬≠det, der Teil des Ber¬≠li¬≠ner Ener¬≠gie- und Kli¬≠ma¬≠schutz¬≠pro¬≠gramms 2030 ist. Er sieht eine 40 Mal so hohe Solar¬≠nut¬≠zung vor, um zumin¬≠dest 25 Pro¬≠zent des Strom¬≠be¬≠darfs aus Pho¬≠to¬≠vol¬≠ta¬≠ik inner¬≠halb der Stadt¬≠gren¬≠zen zu erzeu¬≠gen. Daf√ľr nutz¬≠ba¬≠re Fl√§¬≠chen w√§ren aber deut¬≠lich gr√∂¬≠√üer. Die For¬≠scher sch√§t¬≠zen, dass von 10.600 Hekt¬≠ar Dach¬≠fl√§¬≠che rund 4.400 bis 7.000 Hekt¬≠ar nutz¬≠bar sei¬≠en. Nach Berech¬≠nun¬≠gen der Forscher*innen k√∂nn¬≠ten im g√ľns¬≠tigs¬≠ten Fall 35 bis 50 Pro¬≠zent des heu¬≠ti¬≠gen Ber¬≠li¬≠ner Strom¬≠be¬≠darfs aus Dach¬≠fl√§¬≠chen¬≠an¬≠la¬≠gen ver¬≠sorgt wer¬≠den. Ein so star¬≠ker Solar¬≠aus¬≠bau auf das 60- bis 100-fache w√ľr¬≠de zudem eine funk¬≠tio¬≠nie¬≠ren¬≠de Umset¬≠zungs¬≠ket¬≠te an Zulieferer‚ÄĎ, Installateur‚ÄĎ, Ger√ľst¬≠bau- und Kran-Dienst¬≠leis¬≠tungs¬≠be¬≠trie¬≠ben und ande¬≠ren Zulie¬≠fer¬≠bran¬≠chen erfor¬≠dern. Auch w√ľr¬≠de der Zubau die Netz¬≠ge¬≠sell¬≠schaf¬≠ten vor enor¬≠me Her¬≠aus¬≠for¬≠de¬≠run¬≠gen stel¬≠len, denn der Maxi¬≠mal¬≠aus¬≠bau w√ľr¬≠de das heu¬≠ti¬≠ge Netz an die Belas¬≠tungs¬≠gren¬≠zen oder sogar dar¬≠√ľber hin¬≠aus f√ľhren.

F√ľr einen sol¬≠chen Solar¬≠aus¬≠bau m√ľss¬≠te die Bau¬≠ord¬≠nung ange¬≠passt wer¬≠den, Bau¬≠an¬≠tr√§¬≠ge schnel¬≠ler erteilt wer¬≠den, die Ver¬≠dich¬≠tung √ľber Auf¬≠sto¬≠ckung der Dach¬≠b√∂¬≠den vor¬≠an¬≠ge¬≠trie¬≠ben und Eigent√ľmer*innen nicht bebau¬≠ter Grund¬≠st√ľ¬≠cke zum Bau von ener¬≠gie¬≠ef¬≠fi¬≠zi¬≠en¬≠ten Geb√§u¬≠den gedr√§ngt wer¬≠den. Vor allem m√ľss¬≠te sich die Dach¬≠land¬≠schaft von Ber¬≠lin grund¬≠le¬≠gend wei¬≠ter ent¬≠wi¬≠ckeln. Um Pho¬≠to¬≠vol¬≠ta¬≠ik effi¬≠zi¬≠ent nut¬≠zen zu k√∂n¬≠nen, m√ľss¬≠ten die Dach¬≠fl√§¬≠chen so auf¬≠ge¬≠stockt und umge¬≠baut wer¬≠den, dass zusam¬≠men¬≠h√§n¬≠gen¬≠de, unver¬≠schat¬≠te¬≠te Fl√§¬≠chen f√ľr Pho¬≠to¬≠vol¬≠ta¬≠ik-Anla¬≠gen entstehen.

För­de­rung fos­si­ler Tech­no­lo­gi­en streichen

Ange¬≠sichts der Kli¬≠ma¬≠kri¬≠se und der Tat¬≠sa¬≠che, dass die Bun¬≠des¬≠re¬≠pu¬≠blik weit von ihren Ver¬≠pflich¬≠tun¬≠gen des Pari¬≠ser Kli¬≠ma¬≠ab¬≠kom¬≠mens und von EU-Zie¬≠len ent¬≠fernt ist, wer¬≠den sich auch die F√∂r¬≠der¬≠pro¬≠gram¬≠me der F√∂r¬≠der¬≠bank Kre¬≠dit¬≠an¬≠stalt f√ľr Wie¬≠der¬≠auf¬≠bau (KfW) in den kom¬≠men¬≠den Jah¬≠ren ver¬≠√§n¬≠dern m√ľs¬≠sen. Mit der anste¬≠hen¬≠den Besteue¬≠rung von CO2 soll¬≠te die Geb√§u¬≠de¬≠f√∂r¬≠de¬≠rung auf CO2-Ein¬≠spa¬≠rung umge¬≠stellt wer¬≠den. Zudem soll¬≠te F√∂r¬≠de¬≠rung fos¬≠si¬≠ler Tech¬≠no¬≠lo¬≠gie gestri¬≠chen wer¬≠den. Der¬≠zeit wird der Aus¬≠tausch von Gas- und √Ėlkes¬≠sel durch die KfW gef√∂r¬≠dert. Zur Ori¬≠en¬≠tie¬≠rung: D√§ne¬≠mark hat bei¬≠spiels¬≠wei¬≠se √Ėl- und Gas¬≠kes¬≠sel in Neu¬≠bau¬≠pro¬≠jek¬≠ten ver¬≠bo¬≠ten. Und das ist sinn¬≠voll ‚Äď Kes¬≠sel, die heu¬≠te ver¬≠baut wer¬≠den, wer¬≠den noch 15 bis 20 Jah¬≠re fos¬≠si¬≠le Ener¬≠gie ver¬≠bren¬≠nen und CO2-Emis¬≠sio¬≠nen ver¬≠ur¬≠sa¬≠chen, also in einer Zeit, in der wir bereits das 1,5‚ÄĎGrad-Ziel lan¬≠ge ver¬≠passt haben werden. 

Neben der Trans¬≠for¬≠ma¬≠ti¬≠on der Geb√§u¬≠de stellt sich die Fra¬≠ge, wie wir im Ver¬≠kehr in einem Jahr¬≠zehnt die Emis¬≠sio¬≠nen auf ein Mini¬≠mum sen¬≠ken k√∂n¬≠nen? Der¬≠zeit benutzt ein Drit¬≠tel der Ber¬≠li¬≠ner Bev√∂l¬≠ke¬≠rung das Auto oder ein ande¬≠res moto¬≠ri¬≠sier¬≠tes Gef√§hrt als Haupt¬≠ver¬≠kehrs¬≠mit¬≠tel. Wie kann die¬≠ses Drit¬≠tel auf √ĖPNV und Fahr¬≠rad umstei¬≠gen oder ein¬≠fach laufen? 

Eine Stu¬≠die des Inter¬≠na¬≠tio¬≠nal Trans¬≠port Forum hat am Bespiel Lis¬≠sa¬≠bons gezeigt, was eine Umstel¬≠lung von moto¬≠ri¬≠sier¬≠tem Indi¬≠vi¬≠du¬≠al¬≠ver¬≠kehr auf Sam¬≠mel¬≠ta¬≠xis und Taxi¬≠bus¬≠se sowie Fahr¬≠rad und √ĖPNV bewir¬≠ken kann. Sol¬≠che Sam¬≠mel¬≠ta¬≠xis tes¬≠tet die Ber¬≠li¬≠ner Ver¬≠kehrs¬≠be¬≠trie¬≠be BVG bereits mit dem Sam¬≠mel¬≠fahr¬≠dienst Berl¬≠K√∂¬≠nig.

Das Ergeb¬≠nis f√ľr Lis¬≠sa¬≠bon: Es w√§ren kei¬≠ne Staus mehr zu erwar¬≠ten und die Stadt k√∂nn¬≠te auf 97 Pro¬≠zent der Autos ver¬≠zich¬≠ten. Zudem w√ľr¬≠den die Stadt 34 Pro¬≠zent ihrer Emis¬≠sio¬≠nen einsparen. 

Park­raum zu Parkflächen

Doch moto¬≠ri¬≠sier¬≠ten Indi¬≠vi¬≠du¬≠al¬≠ver¬≠kehr mit geteil¬≠ten Elek¬≠tro-Sam¬≠mel¬≠ta¬≠xis, √ĖPNV oder Fahr¬≠rad zu erset¬≠zen, spart nicht nur Emis¬≠sio¬≠nen und macht die Stadt lebens¬≠wer¬≠ter, weil bei¬≠spiels¬≠wei¬≠se die L√§rm- und Fein¬≠staub¬≠be¬≠las¬≠tung abnimmt. Das Attrak¬≠tivs¬≠te dar¬≠an: Eine Stadt frei von pri¬≠va¬≠ten PKW k√∂nn¬≠te die Park¬≠fl√§¬≠chen zur√ľck¬≠bau¬≠en, wie es bei¬≠spiels¬≠wei¬≠se Ams¬≠ter¬≠dam ange¬≠fan¬≠gen hat zu tun, wo gera¬≠de 10.000 Park¬≠pl√§t¬≠ze in G√§r¬≠ten und Gr√ľn¬≠fl√§¬≠chen ver¬≠wan¬≠delt wur¬≠den. 95 Pro¬≠zent des Park¬≠raums w√§re frei f√ľr √∂ffent¬≠li¬≠ches Leben, f√ľr Gr√ľn¬≠fl√§¬≠chen, f√ľr Kin¬≠der¬≠spiel¬≠pl√§t¬≠ze, f√ľr kul¬≠tu¬≠rel¬≠les Leben, f√ľr kom¬≠for¬≠ta¬≠ble und siche¬≠re Rad¬≠we¬≠ge und f√ľr neue U‚ÄĎBahn und Stra¬≠√üen¬≠bahn-Stre¬≠cken. Eine Stu¬≠die des Bun¬≠des¬≠um¬≠welt¬≠am¬≠tes hat erge¬≠ben, dass auf einem 3,5 Meter brei¬≠ten Weg pro Stun¬≠de sie¬≠ben¬≠mal mehr Men¬≠schen mit dem Fahr¬≠rad trans¬≠por¬≠tiert und mehr als zehn Mal mehr Men¬≠schen mit der Stra¬≠√üen¬≠bahn trans¬≠por¬≠tiert wer¬≠den k√∂nn¬≠ten als im pri¬≠va¬≠ten PKW

War¬≠um den √∂ffent¬≠li¬≠chen Raum mit Autos voll¬≠stel¬≠len, die nur weni¬≠ge Minu¬≠ten am Tag Men¬≠schen trans¬≠por¬≠tie¬≠ren und sonst f√ľr einen Bruch¬≠teil des Markt¬≠prei¬≠ses Grund und Boden ‚Äč‚Äúmie¬≠ten‚ÄĚ? In Stock¬≠holm kos¬≠tet eine Anwoh¬≠ner-Park¬≠pla¬≠ket¬≠te bei¬≠spiels¬≠wei¬≠se √ľber 80 Mal so viel wie in Ber¬≠lin. Ziel soll¬≠te aber nicht sein, dass Autos ein Pri¬≠vi¬≠leg der Rei¬≠chen wer¬≠den. Unser Vor¬≠schlag zielt dar¬≠auf ab, dass die B√ľrger*innen Ber¬≠lins auf ihre 1,2 Mil¬≠lio¬≠nen pri¬≠va¬≠ten PKW g√§nz¬≠lich ver¬≠zich¬≠ten. Wer das par¬≠tout nicht will, k√∂nn¬≠te sein Auto in eine Tief¬≠ga¬≠ra¬≠ge am Stadt¬≠rand verlegen. 

Es geht aber nicht nur um Emis¬≠sio¬≠nen, son¬≠dern auch um Wirt¬≠schaft¬≠lich¬≠keit: Die Ver¬≠m√∂¬≠gens¬≠ver¬≠wal¬≠tung Black¬≠Rock hat berech¬≠net, dass geteil¬≠te Fahr¬≠zeug¬≠nut¬≠zung nur rund halb so teu¬≠er ist wie indi¬≠vi¬≠du¬≠el¬≠ler Auto¬≠be¬≠sitz. Bei einem Aus¬≠bau des √ĖPNV und der Fahr¬≠rad¬≠we¬≠ge k√∂nn¬≠ten sich Men¬≠schen folg¬≠lich deut¬≠lich g√ľns¬≠ti¬≠ger als heu¬≠te in der Stadt bewegen. 

F√ľr eine Ver¬≠√§n¬≠de¬≠rung der Gewohnheiten

Eine auto¬≠freie Stadt w√ľr¬≠de auch das Wirt¬≠schafts¬≠le¬≠ben ankur¬≠beln. Der Ein¬≠zel¬≠han¬≠del pro¬≠fi¬≠tiert von Ver¬≠kehrs¬≠be¬≠ru¬≠hi¬≠gung und Fu√ü¬≠g√§n¬≠ger¬≠zo¬≠nen. St√§d¬≠te, die auf eine Ver¬≠dr√§n¬≠gung von pri¬≠va¬≠ten PKW gesetzt haben, wie Ams¬≠ter¬≠dam, Kopen¬≠ha¬≠gen und New York, pro¬≠spe¬≠rie¬≠ren und gel¬≠ten als √§u√üerst attrak¬≠ti¬≠ve Dienst¬≠leis¬≠tungs¬≠zen¬≠tren. Auch der Umbau der Ener¬≠gie- und Ver¬≠kehrs¬≠in¬≠fra¬≠struk¬≠tur w√ľr¬≠de zu stei¬≠gen¬≠der Besch√§f¬≠ti¬≠gung und damit zu stei¬≠gen¬≠den Steu¬≠er¬≠ein¬≠nah¬≠men f√ľhren. 

Die Trans¬≠for¬≠ma¬≠ti¬≠on des Ver¬≠kehrs w√ľr¬≠den zudem zu h√∂he¬≠rer Sicher¬≠heit auf den Stra¬≠√üen f√ľh¬≠ren: Zwei Drit¬≠tel der 45 Per¬≠so¬≠nen, die 2018 in Ber¬≠lin im Ver¬≠kehr ums Leben kamen, waren Fahrradfahrer*innen und Fu√üg√§nger*innen. Auch w√ľr¬≠den erh√∂h¬≠ter Fahr¬≠rad¬≠ver¬≠kehr und mehr Stre¬≠cken zu Fu√ü die Kos¬≠ten f√ľr Gesund¬≠heit senken.

Vor¬≠aus¬≠set¬≠zung f√ľr eine schnel¬≠le Ver¬≠dr√§n¬≠gung der 1,2 Mil¬≠lio¬≠nen PKW in Ber¬≠lin w√§re, dass die Poli¬≠tik und Unter¬≠neh¬≠men attrak¬≠ti¬≠ve Alter¬≠na¬≠ti¬≠ven schaf¬≠fen. Die Ver¬≠wal¬≠tung, wie sie jetzt struk¬≠tu¬≠riert ist, wird von dem skiz¬≠zier¬≠ten schnel¬≠len Umbau von Geb√§u¬≠den und Ver¬≠kehr √ľber¬≠for¬≠dert sein‚ÄČ‚ÄĒ‚ÄČorga¬≠ni¬≠sa¬≠to¬≠risch und finan¬≠zi¬≠ell. Ein Bei¬≠spiel: 700 Meter Fahr¬≠rad¬≠weg auf der Heer¬≠stra¬≠√üe ben√∂¬≠ti¬≠gen der¬≠zeit eine Umbau¬≠zeit von 400 Werk¬≠ta¬≠gen. Es geht also um deut¬≠lich mehr als den poli¬≠ti¬≠schen Wil¬≠len, es geht um eine √úber¬≠ar¬≠bei¬≠tung der Pla¬≠nung und Ver¬≠ga¬≠be¬≠pra¬≠xis in der √∂ffent¬≠li¬≠chen Ver¬≠wal¬≠tung. Es ist geht um die Fra¬≠ge, was wirk¬≠sa¬≠me poli¬≠ti¬≠sche Werk¬≠zeu¬≠ge sind, Ber¬≠lin von pri¬≠va¬≠ten PKW zu befrei¬≠en. Es geht letzt¬≠lich um eine Ver¬≠√§n¬≠de¬≠rung der Gewohn¬≠hei¬≠ten einer pri¬≠vi¬≠le¬≠gier¬≠ten Min¬≠der¬≠heit. Die Poli¬≠tik muss zudem sinn¬≠vol¬≠le Aus¬≠nah¬≠me¬≠re¬≠ge¬≠lun¬≠gen f√ľr Lie¬≠fer¬≠ver¬≠kehr, f√ľr Men¬≠schen, die aus gesund¬≠heit¬≠li¬≠chen Gr√ľn¬≠den aufs Auto ange¬≠wie¬≠sen sind, schaf¬≠fen. Es ist eine Fra¬≠ge von neu¬≠ar¬≠ti¬≠ger Daseins¬≠vor¬≠sor¬≠ge in Zei¬≠ten der Klimakrise.

Per Volks­ent­scheid Druck aufbauen

Was sind wir¬≠kungs¬≠vol¬≠le Mit¬≠tel, eine Trans¬≠for¬≠ma¬≠ti¬≠on zur kli¬≠ma¬≠neu¬≠tra¬≠len Stadt vor¬≠an¬≠zu¬≠trei¬≠ben? Eine M√∂g¬≠lich¬≠keit w√§re, eine oder meh¬≠re¬≠re Par¬≠tei¬≠en dazu zu brin¬≠gen, die Ide¬≠en zu √ľber¬≠neh¬≠men und dar¬≠auf zu hof¬≠fen, dass die W√§hler*innen dies bei der n√§chs¬≠ten Wahl zum Ber¬≠li¬≠ner Abge¬≠ord¬≠ne¬≠ten¬≠haus gou¬≠tie¬≠ren wer¬≠den. Eine ande¬≠re Opti¬≠on w√§re, eine Ein-The¬≠men-Par¬≠tei zu gr√ľn¬≠den, die sich des The¬≠mas kli¬≠ma¬≠neu¬≠tra¬≠le Stadt ver¬≠schreibt, eine Par¬≠tei gr√ľ¬≠ner und umset¬≠zungs¬≠ori¬≠en¬≠tier¬≠ter als die Gr√ľ¬≠nen. Eine Par¬≠tei der Ener¬≠gie¬≠wen¬≠de¬≠ma¬≠che¬≠rin¬≠nen und ‚ÄĎmacher.

Wir sind von einer drit¬≠ten M√∂g¬≠lich¬≠keit √ľber¬≠zeugt: Zeit¬≠gleich zur Abge¬≠ord¬≠ne¬≠ten¬≠wahl 2021 k√∂nn¬≠te ein Volks¬≠ent¬≠scheid, bestehend aus meh¬≠re¬≠ren weit¬≠rei¬≠chen¬≠den Kli¬≠ma¬≠schutz¬≠ge¬≠set¬≠zen, eine schnel¬≠le Trans¬≠for¬≠ma¬≠ti¬≠on her¬≠bei¬≠f√ľh¬≠ren. Dies w√ľr¬≠de der Ber¬≠li¬≠ner Poli¬≠tik ein brei¬≠tes Man¬≠dat geben, die Dekar¬≠bo¬≠ni¬≠sie¬≠rung schnell vor¬≠an¬≠zu¬≠trei¬≠ben. Und es w√§re eine Pro¬≠be der direk¬≠ten Demo¬≠kra¬≠tie ‚Äď wie ernst mei¬≠nen es die B√ľrger*innen mit der Bek√§mp¬≠fung der Klimakrise?

Eine schnel¬≠le Trans¬≠for¬≠ma¬≠ti¬≠on kann aber bereits jetzt von den der¬≠zei¬≠ti¬≠gen Par¬≠tei¬≠en gestar¬≠tet wer¬≠den ‚Äď sie k√∂n¬≠nen auch ohne Volks¬≠ent¬≠scheid Geset¬≠ze erlas¬≠sen, die das Leben der Berliner*innen weit¬≠rei¬≠chend ver√§ndert. 

Die skiz¬≠zier¬≠te Trans¬≠for¬≠ma¬≠ti¬≠on in rund einem Jahr¬≠zehnt durch¬≠zu¬≠f√ľh¬≠ren hat den Vor¬≠teil, dass Politiker*innen, und das hat die Ver¬≠gan¬≠gen¬≠heit gezeigt, kurz¬≠fris¬≠ti¬≠ge Zie¬≠le kon¬≠kret ange¬≠hen und bud¬≠ge¬≠tie¬≠ren m√ľs¬≠sen. Denn in der Regel haben weit¬≠rei¬≠chen¬≠de Zie¬≠le in der Poli¬≠tik so lan¬≠ge Fris¬≠ten, dass kaum ein Poli¬≠ti¬≠ker oder eine Poli¬≠ti¬≠ke¬≠rin mit Blick auf die n√§chs¬≠te Wahl Ver¬≠√§n¬≠de¬≠rung von den B√ľr¬≠ge¬≠rin¬≠nen und B√ľr¬≠gern ein¬≠for¬≠dert. Die Amerikaner*innen nen¬≠nen das Ph√§¬≠no¬≠men Short¬≠ter¬≠mism, also eine Fokus¬≠sie¬≠rung der Poli¬≠tik (und √ľbri¬≠gens auch vie¬≠ler Unter¬≠neh¬≠men) auf kurz¬≠fris¬≠ti¬≠ge, sicht¬≠ba¬≠re Ziele.

CO2-Brem­se in die Verfassung

Wie k√∂n¬≠nen wir also eine Ver¬≠bind¬≠lich¬≠keit in das poli¬≠ti¬≠sche Han¬≠deln brin¬≠gen? Eine M√∂g¬≠lich¬≠keit w√§re, die kom¬≠plet¬≠te Dekar¬≠bo¬≠ni¬≠sie¬≠rung Ber¬≠lins bis 2030 in der Lan¬≠des¬≠ver¬≠fas¬≠sung zu ver¬≠an¬≠kern. Die Natur hat mit Arti¬≠kel 31 bereits Ver¬≠fas¬≠sungs¬≠rang, im ers¬≠ten Absatz hei√üt es: ‚Äč‚ÄúDie Umwelt und die nat√ľr¬≠li¬≠chen Lebens¬≠grund¬≠la¬≠gen ste¬≠hen unter dem beson¬≠de¬≠ren Schutz des Lan¬≠des.‚ÄĚ Aus die¬≠sem Absatz ist eine Dekar¬≠bo¬≠ni¬≠sie¬≠rung ableit¬≠bar. Damit die¬≠se aber kla¬≠rer adres¬≠siert wird und die Ber¬≠li¬≠ner Poli¬≠tik ein kla¬≠res Man¬≠dat erh√§lt, w√§re es sinn¬≠voll, den Arti¬≠kel 31 um eine CO2-Brem¬≠se zu erweitern.

Es gibt dar¬≠√ľber hin¬≠aus zahl¬≠rei¬≠che Regu¬≠lie¬≠run¬≠gen, die f√ľr eine Dekar¬≠bo¬≠ni¬≠sie¬≠rung ange¬≠passt wer¬≠den soll¬≠ten. Die Lan¬≠des¬≠bau¬≠ord¬≠nung unter¬≠st√ľtzt bereits Solar¬≠anala¬≠gen auf D√§chern ‚Äď sie ben√∂¬≠ti¬≠gen kei¬≠ne sepa¬≠ra¬≠ten Geneh¬≠mi¬≠gun¬≠gen. Jetzt k√∂nn¬≠te die Lan¬≠des¬≠bau¬≠ord¬≠nung dahin¬≠ge¬≠hend ange¬≠passt wer¬≠den, dass Hauseigent√ľmer*innen bevor¬≠zugt behan¬≠delt wer¬≠den, wenn sie sich f√ľr ein Solar¬≠dach ent¬≠schei¬≠den. Es soll¬≠te anders¬≠her¬≠um zu begr√ľn¬≠den sein, war¬≠um Bau¬≠her¬≠ren bei Neu¬≠bau oder Sanie¬≠rung auf eine Solar¬≠an¬≠la¬≠ge ver¬≠zich¬≠ten. Die Anla¬≠ge k√∂nn¬≠te ja auch von Dienstleister*innen f√ľr die Hauseigent√ľmer*innen finan¬≠ziert und betrie¬≠ben wer¬≠den. Hier¬≠f√ľr ist zu erwar¬≠ten, dass die ent¬≠spre¬≠chen¬≠den √Ąnde¬≠run¬≠gen im Mie¬≠ter¬≠strom¬≠ge¬≠setz auf Bun¬≠des¬≠ebe¬≠ne in K√ľr¬≠ze ver¬≠ab¬≠schie¬≠det werden.

Glei¬≠ches gilt f√ľr die W√§r¬≠me¬≠ver¬≠sor¬≠gung bei Neu¬≠bau und Sanie¬≠rung: Auch hier soll¬≠te die W√§r¬≠me in Zukunft aus erneu¬≠er¬≠ba¬≠ren Quel¬≠len erzeugt wer¬≠den. Die Nach¬≠weis¬≠pflicht soll¬≠te ein¬≠ge¬≠f√ľhrt und √ľber¬≠wacht werden.

Ber­lin braucht einen Chief Tech­no­lo­gy Officer

Im Ver¬≠kehrs¬≠be¬≠reich k√∂nn¬≠te das Lan¬≠des-Immis¬≠si¬≠ons¬≠schutz¬≠ge¬≠setz Ber¬≠lins, bezie¬≠hungs¬≠wei¬≠se sei¬≠ne Aus¬≠f√ľh¬≠rungs¬≠ver¬≠ord¬≠nung, dahin¬≠ge¬≠hend ange¬≠passt wer¬≠den, dass inner¬≠halb Ber¬≠lins Ver¬≠bren¬≠nungs¬≠mo¬≠to¬≠ren ab 2030 nicht mehr ver¬≠wen¬≠det wer¬≠den d√ľrfen. 

Der Aus¬≠bau des √ĖPNV und die mas¬≠si¬≠ve Erh√∂¬≠hung der Takt¬≠fol¬≠ge auf den bestehen¬≠den U- und S- sowie Stra¬≠√üen¬≠bahn¬≠li¬≠ni¬≠en soll¬≠te mit der schritt¬≠wei¬≠sen Redu¬≠zie¬≠rung der Ticket¬≠prei¬≠se auf die kos¬≠ten¬≠freie Nut¬≠zung ein¬≠her¬≠ge¬≠hen. Neu¬≠bau¬≠pro¬≠jek¬≠te sind eben¬≠falls w√ľn¬≠schens¬≠wert. Doch wird eine neue U‚ÄĎBahnlinie bei¬≠spiels¬≠wei¬≠se erst in zehn Jah¬≠ren fer¬≠tig¬≠ge¬≠stellt wer¬≠den ‚Äď zu sp√§t, um kurz¬≠fris¬≠ti¬≠ge Kli¬≠ma¬≠zie¬≠le zu erreichen.

Um den Umbau der Stadt¬≠in¬≠fra¬≠struk¬≠tur mit der Senats¬≠ver¬≠wal¬≠tung zu koor¬≠di¬≠nie¬≠ren, k√∂nn¬≠te ein Chief Tech¬≠no¬≠lo¬≠gy Offi¬≠cer (CTO) die Auf¬≠ga¬≠ben der Dekar¬≠bo¬≠ni¬≠sie¬≠rung geb√ľn¬≠delt abar¬≠bei¬≠ten und mit der Digi¬≠ta¬≠li¬≠sie¬≠rung der Stadt ver¬≠bin¬≠den. In Bar¬≠ce¬≠lo¬≠na wur¬≠de dies unter Fran¬≠ce¬≠s¬≠ca Bria, der lang¬≠j√§h¬≠ri¬≠gen CTO der Stadt, vor¬≠an¬≠ge¬≠trie¬≠ben. Dort wur¬≠de f√ľr einen √∂ko¬≠lo¬≠gi¬≠schen und digi¬≠ta¬≠len Mas¬≠ter¬≠plan zuneh¬≠mend Daten gesam¬≠melt und aus¬≠ge¬≠wer¬≠tet, um die rich¬≠ti¬≠ge Stra¬≠te¬≠gie f√ľr den Aus¬≠bau erneu¬≠er¬≠ba¬≠rer Ener¬≠gie¬≠er¬≠zeu¬≠gung und des √ĖPNVs zu fin¬≠den. So kann bei¬≠spiels¬≠wei¬≠se die sozia¬≠le Zusam¬≠men¬≠set¬≠zung von Quar¬≠tie¬≠ren, ver¬≠√§n¬≠der¬≠te Arbeits- und Pendler*innengewohnheiten oder Ver¬≠dich¬≠tung von Stadt¬≠tei¬≠len in der Ener¬≠gie- und Ver¬≠kehrs¬≠pla¬≠nung bes¬≠ser ber√ľck¬≠sich¬≠tigt werden.

Eine kli¬≠ma¬≠neu¬≠tra¬≠le Stadt wirkt wie eine kon¬≠kre¬≠te Uto¬≠pie, fern¬≠ab der Rea¬≠li¬≠t√§t. Doch die poli¬≠ti¬≠schen Mit¬≠tel und Tech¬≠no¬≠lo¬≠gi¬≠en sind ver¬≠f√ľg¬≠bar. Es bedarf muti¬≠ger poli¬≠ti¬≠scher Macher*innen und offe¬≠ner B√ľrger*innen‚ÄČ‚ÄĒ‚ÄČdamit die Stadt eine wei¬≠te¬≠re Trans¬≠for¬≠ma¬≠ti¬≠on meis¬≠tert.

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[1] Nach Quel¬≠len¬≠bi¬≠lanz. F√ľr Ber¬≠lin ste¬≠hen nur Daten bis 2016 zur Ver¬≠f√ľ¬≠gung. Quel¬≠le: Amt f√ľr Sta¬≠tis¬≠tik Ber¬≠lin-Bran¬≠den¬≠burg, RWE-Kon¬≠zern, WWF

[2] Um trans¬≠pa¬≠rent zu sein: Einer der Autoren die¬≠ses Arti¬≠kels arbei¬≠tet seit vie¬≠len Jah¬≠ren an Kon¬≠zep¬≠ten f√ľr die Dekar¬≠bo¬≠ni¬≠sie¬≠rung des Geb√§u¬≠de¬≠sek¬≠tors und ist Gr√ľn¬≠der und Gesch√§fts¬≠f√ľh¬≠rer eines Unter¬≠neh¬≠mens, das kli¬≠ma¬≠neu¬≠tra¬≠le und indus¬≠tri¬≠el¬≠le Sanie¬≠run¬≠gen anbietet.