An einer Hauswand sind mit Farbe die montierten Buchstaben U, O und P zu Utopia vervollständigt.
Foto: E.Kranz, CC BY 2.0

Utopien genießen in Deutschland oftmals einen schlechten Ruf. Man solle lieber zum Art gehen als zu träumen. Aber schon der Prozess der Entwicklung neuer Utopien kann der Gesellschaft weiterhelfen. Wie stellen sich die Meschen eine ideale Gesellschaft in ein paar Jahrzehnten vor? Und wie kommen wir dahin? Um Ideen zu entwickeln und Utopien mal auszutesten, bietet das Konzeptwerk Neue Ökonomie einige Starthilfen. Aktuell befragt sie in dem Projekt "Zukunft für alle" Experten aus Wissenschaft und Praxis nach Ideen und Vorstellungen in ihren Themenbereichen, sei es Sorge-Arbeit, Wohnen oder Migration. Gemeinsam soll so die wünschbare Gesellschaft für das Jahr 2048 vorgedacht werden.

"Utopien sind etwas ganz Lebendiges. In dem Moment, wo ich darüber nachdenke, wie will ich eigentlich leben, da entflammt etwas in mir. […] In dem Moment wird ein Mensch aktiviert. Und diese Aktivierung ist ganz wichtig, um auch ins politische Handeln zu kommen." – Anne Pinnow

Anregungen für die kommenden Jahrzehnte

Wie das Projekt funktionieren soll, erklären Anne Pinnow und Kai Kuhnhenn vom Konzeptwerk. Gemeinsame Visionen sind so wichtig wie nie. Wie man Utopien entdecken und entwickeln kann und was Bewegungen wie Fridays for Future für ihre Arbeit bedeuten, verraten sie im Gespräch mit Sara Steinert.